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Winfried Sträter

 

Winfried Strätergeboren 1957, verheiratet, 2 Kinder
Radio-Redakteur
Mitglied im Ortsbeirat seit 2003, stellvertretender Ortsvorsteher seit 2008, Ortschronist, aktives Mitglied im Groß Glienicker Kreis und im SC2000,
Organisator zahlreicher kommunalpolitischer Veranstaltungen (z.B. 10 Jahre Eingemeindung, Geschichte des Alexander-Hauses)

 

 

Groß Glienicke liegt weit entfernt von der Potsdamer Innenstadt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir die Interessen unseres Ortsteils klug, mit Augenmaß, aber entschieden vertreten. Darum bemühe ich mich.

Ein besonderes Anliegen ist mir, dass unsere öffentlichen Räume erhalten und entwickelt werden: die Badewiese, das historische Dorfzentrum an der Kirche, der Gutspark, der Sportplatz, das Begegnungshaus, die Preußenhalle.
Beim Sportplatz müssen wir zweigleisig denken: Erst mal muss er als Fußball- und Trainingsplatz nutzbar bleiben, zugleich müssen wir das Projekt Sportplatz an der L 20 vorantreiben: Das ist die langfristige Lösung des Problems.
Bei der Preußenhalle müssen wir aufpassen, dass sie uns nicht unter der Hand verloren geht. Sie ist unsere einzige große Veranstaltungshalle, außerdem ist die Sporthalle für uns unverzichtbar, solange es kein Sportzentrum an der L 20 gibt. Hier müssen wir aufpassen: Der „Villenpark“-Investor Steuten will die Halle haben, würde uns Nutzungsrechte einräumen. Aber bis jetzt gibt es kein öffentliches Wegerecht auf dem Heinz-Sielmann-Ring zur Halle. Das finde ich ein Unding, deshalb lehne ich jede Privatisierung ab, wenn nicht zuvor das öffentliche Wegerecht gesichert ist.
Natürlich ist das wichtigste Ziel, dass unser Uferweg am Groß Glienicker See wieder durchgängig öffentlich wird. Hier bin ich aber auch für Realismus und Fairness: Nicht alle Uferflächen w
erden öffentlich sein, deshalb ist der Weg das Ziel und zugleich ein Maximum an öffentlichem Eigentum im Uferbereich. Da haben wir einiges erreicht, was ohne das Engagement des Ortsbeirates nie und nimmer erreicht worden wäre, aber zugleich müssen bei der Uferlandschaftsplanung auch unser Ortsteil und die Privateigentümer einbezogen werden. Dann kommen wir zu einem Interessenausgleich, der allen am meisten nützt.

Als Ortschronist des Groß Glienicker Kreises bemühe ich mich, durch die Geschichts-Schaukästen die wechselvolle Entwicklung unseres Ortes sichtbar zu machen. Besonders freut mich, dass es uns gelungen ist, an der Sacrower Allee einen kleinen Teil des ehemaligen Ernst-Thälmann-Parks als öffentliche Grünzone zu gestalten. Hier wird bald ein Schaukasten an die Groß Glienicker DDR-Geschichte erinnern. All das gehört für mich zu einer Ortsteilkultur, die dazu beiträgt, dass sich sowohl Alteingesessene als auch Zugezogene mit Groß Glienicke identifizieren und sich hier wohlfühlen können.

 

 

 

 

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Aktualisiert am: 03.04.2018